Pauline Ott im Interview 

Wie würden Sie Ihre Person/Ihren musikalischen Werdegang in drei Sätzen beschreiben?


Nach frühkindlichen Erfahrungen auf der Blockflöte kam ich über die Bläserklasse zu meinem heutigen Stamminstrument, dem Tenorhorn.


Über meinen Heimat-Musikverein kam ich so recht schnell auch zum musikalischen Landesverband und habe zuerst als Teilnehmerin von Projektorchestern, später immer mehr auch organisatorisch mit verschiedensten Projekten der Jugendarbeit in allen Altersklassen zu tun gehabt. 


Nach Geburt meiner Kinder begann ich mich immer mehr für frühkindliche Entwicklung und Musikalische Früherziehung zu interessieren, sodass ich mich bald intensiv mit verschiedenen Konzepten auseinandergesetzt und entsprechende Weiterbildungsveranstaltungen besucht habe.


Was möchten Sie den Kindern und Erwachsenen sagen, die sich überlegen, ein Instrument zu lernen?


Musik ist eines der wenigen Hobbys, bei denen das Alter keine Rolle spielt. In allen Orchestern, in denen ich mitwirken durfte, haben - vom Jugendlichen bis zum Senior, vom Fast-Profi bis zum Späteinsteiger - immer alle Altersklassen gemeinsam musiziert und als große Einheit Spaß und Freude in der Gemeinschaft erlebt.


Ist das Interesse, ein Instrument zu lernen, erstmal geweckt: Keine Scheu, etwas Neues zu probieren - es kann nur gut werden.



 

Was war Ihre schönste / beeindruckendste Erfahrung, seit Sie unterrichten / Musik machen?


Über die vielen Jahre meiner Tätigkeit im musikalischen Landesverband, aber auch in meinen Musikvereinen, durfte ich zahlreiche beeindruckende Entwicklungen miterleben: Junge Schülerinnen und Schüler, die bei Festen zum ersten Mal ein Instrument ausprobierten und aus den anfänglichen Geräuschen nach und nach richtige Töne wurden. Manche nahmen später Instrumentalunterricht, entwickelten sich über die Jahre zu Leistungsträgern in verschiedenen Ensembles, nahmen erfolgreich an Wettbewerben teil oder schlugen sogar den Weg zum Berufsmusiker ein.

 

Vielleicht gelingt es mir ja auch hier bei MusiKAHLisch, den einen oder anderen Grundstein für eine solche musikalische Entwicklung zu legen.


 


Was ist Ihr persönliches Motto?


"Musik ist die gemeinsame Sprache der Menschheit“ (Henry Wadsworth Longfellow).


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